Für das neue Jahr hat sich fast jeder Vorsätze gesetzt. Ein beliebter Klassiker ist „Mehr Sport treiben“ zu wollen. Es gibt zwar viele Apps, mit denen man sein Fitnesstraining planen kann, doch die Motivation ist schnell dahin. Eine etwas radikalere Motivationshilfe gibt es mit der App Gympact. Wer sein Training sausen lässt, muss zahlen.

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Gympact App: Sport treiben, sonst Strafe zahlen. Foto: Flickr/cumi&ciki

Am inneren Schweinehund scheitern die meisten guten Vorsätze. Doch wer für das Einhalten seiner guten Vorsätze Geld bezahlen muss, wird es sich besser überlegen, ob er sein Training schwänzt.

Gympact: Versäumtes Training kostet fünf Dollar

Dieses Konzept verfolgt zumindest die Gympact App. Hierbei gehen die User mit der Applikation eine Art Wette ein. Wer die selbstgesteckte Ziele, bspw. dreimal die Woche ins Fitnessstudio zu gehen, nicht erreicht, muss zahlen. Mindestens fünf Dollar werden für jede versäumte Trainingseinheit fällig. Und wohin geht das Geld? Das wird an andere Gympact-User aufgeteilt, die ihren Trainingsplan vorbildlich einhalten.

Damit die App kontrollieren kann, ob man auch fleißig trainieren war, teilt der Nutzer dem Programm mittels des „Check In“-Button mit, dass er im Fitnessstudio ist. Das wird postwendend via GPS überprüft. Doch nur rein, Button aktivieren und wieder raus, funktioniert. Ein Trainingstag wird nur dann als erfüllt angesehen, wenn man mindestens 30 Minuten Training absolviert.

Gympact App: kostenlos für Apple Devices

Bevor man sich auf die Wette mit Gympact einlässt, kann jeder seine Trainingshäufigkeit selber bestimmen, wobei mindestens einmal pro Woche trainiert werden muss. Lediglich bei Urlaub oder Erkrankung, die sogar mittels Attest nachgewiesen werden muss, macht die Software eine Ausnahme.

Die englischsprachige App gibt es kostenlos für das iPhone und iPad im AppStore. Doch schon bald sollen vergleichbare Systeme für Android auf den Markt kommen. Der Launch von Gympact hat in den USA für großes Medieninteresse gesorgt. Selbst die New York Times hat darüber berichtet.

Foto © cumi&ciki, Lizenz.

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